So viel Afrikaans habe ich schon in der Schule gelernt, das heißt nämlich „Guten Morgen!“.

Ansonsten ist echt viel passiert in den letzten Wochen. Wir haben uns immer mehr in der Schule eingegliedert, es war Spring Festival und Sportsday an unserer Schule, ich habe meinen 1. Geburtstag gefeiert, an dem ich nicht zu Hause war, ich war das 1. Mal in meinem Leben auf einem Festival und wir waren im Fußballstadion.

Also in der Schule läuft immer noch alles super. Wir lernen sowohl die Kinder, als auch die Lehrer, immer besser kennen und lieben. Alle Menschen sind unglaublich gastfreundlich, so wurden wir zum Beispiel schon von Lehrern zum Abendessen oder Fußball gucken zu denen nach Hause eingeladen und die Kinder geben uns in den Pausen von ihren Süßigkeiten ab.IMAG2160  IMAG2157IMAG2148

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Modenschau

Die erste Septemberwoche war an unserer Schule einiges los. Wegen des Frühlingsanfangs war am Donnerstagabend eine Schulveranstaltung, bei der der Chor der Schule gesungen hat, zusätzlich noch einzelne Schüler Lieder vorgetragen haben und es gab eine Modenschau von Schülerinnen und Schülern, bei der am Ende Mr. und Miss Spring junior und senior gekrönt wurden.

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Festumzug

Am Freitag gab es einen Tanzabend für Eltern und Lehrer der Schule, bei dem es echt leckeres Essen gab und wir auch ein bisschen gelernt haben afrikanisch zu tanzen. Der Samstag war ganz dem Sport gewidmet. Zu dem Sportsday waren einige andere Schulen aus dem Umkreis eingeladen worden und nach einem Festumzug durch das Stadtviertel Pellsrus mit einer Kapelle vorne weg wurde sich im Netball und Rugby gemessen.

Rundherum um das Sportturnier konnte man Frühlingskekse selber machen und lecker essen. Wir Freiwilligen haben überall geholfen, wo Hilfe benötigt wurde, vor allem haben wir aber Süßigkeiten verkauft.

Abends wurde dann in einer gemütlichen Runde in meinen Geburtstag reingefeiert. Am Sonntag haben mich die anderen Freiwilligen mit einem leckeren Frühstück überrascht und einen Schokokuchen gebacken. Den Rest des Tages haben wir am Strand in der Sonne genossen. Es war schon komisch am Geburtstag nicht zu Hause zu sein, aber meine Mitbewohner haben sich echt Mühe gegeben und so hatte ich trotzdem einen sehr schönen Tag.

In der Schule haben wir jetzt angefangen ein neues NachmittagsprojeIMG-20150918-WA0003kt aufzubauen. Donnerstags können die Kinder länger in der Schule bleiben beim „Afternooncare“. Solveig und ich machen dann mit den Schülern Hausaufgaben und lernen und wenn sie fertig sind können sie basteln, malen, zeichnen oder wir spielen kleine Spiele mit ihnen. Mein Mädchenfußballtraining hat sich jetzt auf Nachfrage auf die anderen Wochentage erhöht, also trainieren wir jetzt 4x die Woche, was zwar auch anstrengend ist, aber echt Spaß macht.

Vorletztes Wochenende sind wir nach Port Alfred zum Boatrace Festival gefahren. In Port Alfred sind auch 2 Freiwilligendienstler vom ASC eingesetzt und so haben wir anderen die Möglichkeit genutzt, die anderen besucht, uns so auch alle wieder getroffen und beim Festival schön gefeiert. Von den Bootsrennen haben wir zwar nicht so viel mitbekommen, aber dadurch, dass das Wetter gut war, hat das Zelten Spaß gemacht und es war echt schön die Freiwilligendienstler aus den anderen Einsatzstellen wiederzusehen und mit ihnen zu quatschen und Erfahrungen auszutauschen.

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Dieses Wochenende sind wir nach Port Elizabeth gefahren, was nur ca. 1 Stunde von uns entfernt liegt, und haben dort die 8 Freiwilligen besucht. Gestern waren wir im Fußballstadion, das 2010 auch als WM-Stadion genutzt wurde. Dort haben wir das Finale des MTN8-Cups, in etwa vergleichbar mit dem DFB-Pokal in Deutschland, geschaut. Es haben die Kaiser Chiefs aus PE gegen Ajax Cape Town gespielt. Das Spiel endete leider mit 1:0 für Ajax, was wir ein wenig schade fanden, weil wir gerne gesehen hätten, wie das ganze Stadion sich über ein Tor der Kaiser Chiefs freut, weil der Großteil der Fans für diese waren, aber trotzdem war es eine unglaubliche Atmosphäre und ein sehr tolles Erlebnis.

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Nächste Woche haben wir nur 3 Schultage, weil Donnerstag und Freitag Feiertage sind, diese Zeit wollen wir dann endlich mal zum Surfen nutzen. Ich bin gespannt wie das wird.

Liebe Grüße,

Alena

Hier Bilder von dem Fluss direkt vor unserer Haustür, in dem wir ab und zu schwimmen gehen:

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Port Elisabeth:

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